Lauf-Veranstaltungen

24. Hella Hamburg Halbmarathon

Wenn man in der schönsten Stadt der Welt läuft, dann kann es nur etwas ganz Besonderes sein.

So war der 24. Hella Halbmarathon in Hamburg.

Mehr als 14.000 Läufer waren angemeldet und gingen an einem wunderschönen Sommertag an den Start.

Die Aufregung vor dem Start folgte die Temperaturkurve und ein Fluss an aufgeheizten Läufern strömte durch die „heiße“ Stadt.

Richtig gelesen – Hamburg ist nicht nur die schönste Stadt, sie ist mit Sicherheit auch die „heißeste“. Umso mehr, wenn der Start direkt an der weltbekannten Reeperbahn stattfindet.

Die Strecke führte an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei. Das machte das Laufen wiederum sehr interessant. Etwas gefährlicher war das plötzliche Anhalten einiger Läufer um die touristischen Attraktionen auf der SD-Karte festzuhalten. Wenn man aber ein langsamer Läufer wie ich ist, stellt dieses Verhalten keine richtige Bedrohung dar. Ein Foto ist schnell geschossen und es geht sofort weiter.

Der größter Teil der Strecke übereinstimmt mit der Strecke des bekannten Hamburger Marathons. Da der Marathon vor einigen Wochen statt fand, waren die Erinnerungen für mich noch recht frisch.

Die Strecke war also super und noch besser waren die Unterstützer auf der Strecke. In bekannter Hamburger Manier feuerten      sie alle Läufer an. Als ich auf einem Transparent der Adidas Runners auf dem „Lauf Digga“ stand, vorbei lief, musste ich lächeln. Vielleicht haben sie die Idee von meiner Internetseite ausgeliehen…

Der heiße Sommertag war schon für viele sehr heiß und die Rettungsdienste hatten alle Hände voll zu tun. Man sah einige Läufer, die kollabierten. Ihnen wurde aber sofort fachmännisch geholfen. Ein Lob an die Organisation!

Für mich war die Temperatur absolut ok. Vielleicht ist das ein Überbleibsel der 6 Jahre Training in Dubai (teileweise bei 45°C).

Gerade wenn es so warm ist, sind die Verpflegungsstellen sehr wichtig. Es gab ausreichend zu trinken. In den ersten 5 km habe ich leider keine Verpflegungsstelle gesehen. Sollte da keine gewesen sein, ist das nicht so gut. Ich habe auch isotonische Getränke und z.B. Bananen auf der Strecke vermisst. Ich denke 1-2 solche Verpflegungsstellen wären schon wichtig.

Umso mehr Verpflegung gab es an der Ziellinie. Hella tischte auf alles was sie so in der Produktpalette haben.

Das Beste aber war die Medaille.

Sie ist richtig gut gelungen und gehört zu den schönsten Medaillen, die ich je bekommen habe.

Und der Lauf gehört mit Sicherheit zu den schönsten in Deutschland.

Klar, wie kann es auch anders sein – wenn er in der schönsten Stadt der Welt stattfindet…