Lauf-Veranstaltungen

35. Airport Race in Hamburg – ein Bericht

Flugzeuge und riesige Hangar. Maschinen, die über deinem Kopf landen und starten. So nah, dass man sie fast mit der Hand berühren kann. Kerosingeruch in der Luft beißt die Nase und geht in die Lunge hinein. Es sind noch über 10 km vor uns. Wenn wir die Piste erreichen wird es noch spannender. Über die Rollbahn, am Kontrollturn vorbei, durch die Stacheldraht-Absperrung.

Adrenalin pur!

So ähnlich hätte es sein können, so ähnlich habe ich es erwartet. Ein bisschen weniger wäre auch ok.

Es ist letztendlich ein „Airport Race“. Also, es geht um den Flughafen.

Statt Abenteuer und Erlebnis des Flughafens aus einem nie gesehenen Blickwinkel erlebte ich einen ordentlichen, gut organisierten aber nicht besonders spannenden Lauf.

Nur an einer Stelle dachte ich „Jetzt geht’s los, jetzt wird es abenteuerlich.“ Das war als wir durch das Parkhaus liefen.

Leider fehl gedacht. Es ging dann an Straßen entlang und über Trials durch die Wälder. Eine nette Strecke aber leider ohne Highlights.

Meine Erwartung wurde auf der anderen Seite vollständig von der Organisation getroffen. Man sah dass es schon der 35. Lauf war. Alles lief wie am Schnürchen, es gab genug Trinkstellen und ausreichend Wasser. Genauso ordentlich und reichlich waren die Verpflegung und das Angebot im Zielbereich. Bei über 2100 Teilnehmern ist das schon eine sehr ordentliche Leistung.

Alles in allem fand ich das Rennen gut, allerdings würde ich mir mehr „Flughafen“ wünschen.