Lauf-Veranstaltungen

Köhlbrandbrückenlauf

Seitdem ich vor einigen Jahren den New York Marathon gelaufen bin, sind mir Brücken in keiner besonderen guten Erinnerung geblieben. Dort gab es 5 Brücken, die man überqueren musste und die hatten es in sich.

So ging ich zum Köhlbrandbrückenlauf mit dem Gedanken „Eine Brücke zu erlaufen ist nie einfach.“

Diese ist eine Brücke, die fast 4 km lang ist und somit kann es nur schwer sein, ihre langen Steigungen zu bezwingen.

Ja es wird schwer, das wusste ich, das war geklärt – damit war das abgehakt und ich konnte mich auf Umgebung und Aussicht konzentrieren.

Und die waren mehr als interessant und atemberaubend.

Man hatte das Gefühl man liefe direkt durch den Hafen. Alles das, was man sonst nur von der A7, wenn man kurz vor Hamburg ist, sieht, erlebte man jetzt mittendrin.

Da es auch richtig windig war, vertiefte das nur die Erlebnisse.

Was wäre Hamburg ohne Wind. Was wäre die See ohne Wind.

Um so schöner war es oben, auf dem höchsten Punkt der Brücke, mit dem Wind umgeben zu stehen und in Richtung der riesigen Containerschiffen im Hafen zu blicken.

Die ganze Geschichte von den zahlreichen Seemännern, die Hamburg zu dem gemacht haben, was es heute ist, waren vereint in diesem einen Moment oben auf der Brücke.

Aber vielleicht sind wir, die Läufer – diesmal mehr als 6000 – jetzt auch ein Teil der Geschichte Hamburgs. Sollte morgen diese Brücke, wie wir alle schon angedeutet gehört haben, abgerissen werden, dann sind wir mit Sicherheit jetzt ein Teil der Geschichte geworden.

Und werden die Geschichte allen kommenden Generationen erzählen können.