Allgemein

Running Crew

Sie sind kein Club und kein Verein. Sie sind nicht diszipliniert und sie sind nicht organisiert.

Sie laufen und entdecken, sie laufen und feiern, sie laufen und nehmen es nicht so ernst.

Sie sind Running Crews.

Das ganze ist vor einigen Jahren in den USA entstanden und verbreitete sich dann wie ein Feuer durch die Welt. Paris, Stockholm, Chicago und Prag, bald gab es sie überall.

Sie sind rebellisch auf eine ganz bestimmte Art. Sie stellen sich gegen alle athletischen Normen, weil sie keine Athleten sind und keine sein wollen. Sie wollen anders sein, laufen und Spaß haben.

Manche laufen sehr schnell und treffen die Langsamen am Ende in der abgemachten Kneipe beim Bier. Die anderen laufen „Sexy-Pace“, gerade schnell genug um noch sexy auszusehen.

Sie brauchen keine Laufuhr um die Zeit zu messen. Sie haben keinen Trainingsplan und keinen Termin für den nächsten Marathon.

Sie wollen nicht abnehmen und sie wollen kein Sixpack.

Sie sind stylisch und modisch. Sie ziehen sich an um gut auszusehen, „dress-to-impress“, und aufzufallen.

Sie verabreden sich irgendwo in der Stadt, bestimmen eine Strecken meistens zwischen 8 und 15 km und sie laufen los.

Von Mal zu Mal ändern sich die Strecken und sie sind werden zu werden Urban Explorers. Sie werden laufende Entdecker.

Manchmal kommt zum Laufen eine Prise Spezial-Gewürz, ein Workout. Egal ob Eigengewichtübungen, Tabata oder gemeinsame Abstecher in ein CrossFit Gym – würzig wird es allemal.

Sie laufen mit und für Flüchtlinge, für Tiere, für Lesben und Schwule, für Menschen, die Hilfe brauchen, weil es ein Feiertag ist und weil es im Schnee am schönsten ist. Es gibt immer viele Gründe, die Laufschuhe anzuziehen, es ist aber nie die Leistung selbst.

Sie sind dynamische Outsider, aus dem globalen Ghetto der Stadt. Sie sind „Digga“ und „Alter“, sie sind eine echte „Gang“.

Schreibe einen Kommentar